Wechsel von Windows 11 zu Linux Ubuntu

JueMei

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20 Februar 2026
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Hallo tolle Mitglieder hier im Forum.
Ich weis meine Frage jetzt hat mit Shift-Phone nichts direkt zu tun.
Sorry schon einmal in die Runde 😔
Da man beim Shift Phone ja entgoogeln kann wollte ich einmal hier höflich nachfragen ob jemand schon Erfahrungen gemacht hat von Windows zu Linux/Ubuntu zu wechseln.
Da ich dies nämlich in Betracht ziehen möchte zumindest auf Linux zu wechseln auf meinem Laptop was im Moment noch Windows 11 installiert hat zu beachten wäre.
Ich habe auch schon gelesen das man möglicher Weise es problematisch ist wegen den passenden Treibern und so.
Dies ist alles Neuland für mich und ich kenne mich ehrlich gesagt nicht so gut mit der Technik aus.
Da es sich bei meiner Frage nicht um Shift handelt könnt Ihr mich ruhig eine PN schicken falls dies möglich ist.
Ein ganz dickes Dankeschön schon einmal im voraus.
Schöne Grüße aus dem schönen Mittelfranken 👋🤜🤛
 
Ich würde dir empfehlen, als ersten Schritt in Richtung Linux einen sog. Live-USB-Stick zu erstellen und ggf. am A Anfang mit Linux Mint zu "spielen".

Dann bekommst du ein Gefühl, ob es wirklich für dich passen kann. Für den ersten Kontakt ist Mit besser geeignet, weil es relativ nah an Windows kuratiert wird.
Wert ist es der Schritt allemal (sagt einer, der lange Jahre Windows in der Arbeit und MacBook privat hatte )🥳
 
Also bzgl. Treiber hatte ich bisher bei meinem alten Test Laptop (HP mit intel i5 7200u Prozessor) ,bei noch keiner Linux Distribution Probleme.
Ich denke das kommt da einfach auf die Hardware an ,wenn es nicht gerade irgendwas "exotisches/kaum verbreitetes" ist ,bringt Linux die Treiber mottlerweile bereits mit.

Es kommt bei manchen Distros höchstens mal vor ,dass eine externe Maus ,bei der Verwendung des Live USB Sticks (also beim testen vom.Stick aus) nicht richtig erkannt wird ,nach der installation funktioniert es dann aber.
(so halt meine Erfahrungen beim Linux Ditros testen)
 
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Bei mir sind die Linux-Zeiten schon etwas her, aber demnächst werd ich wohl auch wieder wechseln. Mit Treibern sollte es in der Regel keine Probleme geben. Es kommt halt drauf an, wofür du deinen Laptop nutzen willst. Falls es ein paar Spezialanwendungsfälle gibt, könnte man die genauer beleuchten.

Ansonsten geht auch neben Live-USB-Stick natürlich eine eigene Partition, auf der du dann deine Linux-Distribution installieren kannst.
 
Nvidia Grafik ist wohl immer noch etwas hakelig wenn man sich aus dem Mainstream rausbewegt. Mit sowas wie Mint oder Ubuntu sollte das aber auch kein größeres Problem darstellen. Wenn man etwas nutzt mit brandneuen Kerneln kann es wohl manchmal etwas dauern bis es nach Updates wieder flutscht.
Windows ist auch ein bisschen Aggro was Bootloader angeht, da ist nach Updates gerne mal wieder der von Windows ausgewählt. Aus dem Windows-Bootloader Linux starten geht wohl auch nicht mehr, das war Microsoft wohl nicht mehr genehm. Meine aktuelle Lösung für Dualboot mit Windows (schauder 😵‍💫) ist zwei EFI-Boot-Partitionen und dann direkt im UEFI den richtigen Loader auswählen. Ansonsten zwei Platten, eine pro System sollte auch recht geschmeidig klappen.
 
Wenn man sich erst mal sicher ist, ob Linux "der richtige Weg" ist, kann man sich auch Gedanken machen, ob der jeweilige Rechner evtl. Platz hat für eine 2te SSD (NvME...). Dann lassen sich die Welten gut trennen 🙂
 
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die Frage ist hier gut aufgehoben. Mir steht auch noch der Wechsel von Windows 10 auf Linux bevor. Da ich schon früher gern mit Debian gearbeitet habe, wird es wohl das bei mir werden, aber für mich ist die entscheidende Frage das Backup. Wenn bei du dir noch Zeit für den Wechsel einräumst, kannst du ja schon einzelne Programme zu freier / Open-Source-Software wechseln, z.B. mit LibreOffice üben ist schon hilfreich für den späteren Wechsel

Um einen Eindruck zu bekommen ist USB-Stick super, Installation ist davon aus auch möglich. Wenn wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, wird es beim Test etwas langsamer ablaufen.
 
Dies ist alles Neuland für mich und ich kenne mich ehrlich gesagt nicht so gut mit der Technik aus.
Wenn du dich nicht so gut auskennst, ist der Vorschlag eines Live-USB-Sticks der beste Ansatz. Damit ist gemeint, dass du einen USB-Stick konfigurierst, mit dem du auf beliebigen Rechnern verschiedene Betriebsysteme ausprobieren kannst und wenn dir eine zusagt sie installieren kannst, entweder parallel neben Windows oder alleine ohne Windows.
Wie ein solcher USB-Stick konfiguriert wird dafür findest du im Netz Anleitungen, auch, wie du dann verschiedene Betreibssysteme hinzufügst, z.B. Linux Mint oder Ubuntu.
Es gibt viele Linux-Distributionen, auch hierzu Beschreibungen, welchen Unterschied, Vor und Nachteile sie haben, oder wie geignet sie für welche Hardware sie sind. Auch gibt es viele Erklärvideos auf Youtube von Heise c't.
Es finden sich im Web viele Schritt-für Schritt Beschreibungen, auch, wie du dann deine Maschine über den Stick startest und nicht das existierende Windows.

Wenn man zwingend bestimmte Windows software braucht empfiehlt sich eine parallele Installation, also Dualboot.
Grundsätzlich finde ich den Umstieg von Windows auf Linux den ethisch wichtigen und richtigen Schritt. Und mit den findbaren Anleitungen ist es auch für Laien und technisch wenig versierte Leute zugänglich.
Und ebenso grundsätzlich, vorab alle persönlichen Daten auf externem Träger sichern. Kein Backup, kein Erbarmen.

Viel Spaß mit Linux!
 
@JueMei

Für die Erstellung eines "Multiboot USB Stick" kann ich dir Ventoy empfehlen.

Da wird eine EFI Partition (auf dem Stick) erstelllt und du kannst dir dann ganz einfach jede .ISO Datei auf den Stick ziehen. (selbst Windows)

Beim booten vom Stick kannst du dann wählen ,welche .ISO du booten willst.

Wird z.B in dem Video gezeigt/erklärt [Ventoy] Ein Stick für alle Fälle - Multiboot mit allen Betriebssystemen per ISO


So kannst du dir da alle Linux Distros ,die du testen möchtest, auf einen Stick packen und einfach testen.
 
Oder das ganze in einer VM antesten. Sowas wie VirtualBox lässt sich recht einfach bedienen und da kann man auch die Installation von Linux üben. Wenn man will sogar von Dual Boot indem man erst ein Windows in die VM installiert und dann dort ein Linux installiert inkl. vorhandene Partition verkleinern und so.
 
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Ohne genaue Kenntnisse der vorhandenen Hardware und Anforderungen Software etwas "nebulös" , aber ich versuche es möglichst kurz zu halten.
- auf YT ein paar Erklärvideos zur Inst. anschauen
- nur ein oder zwei Rechner vorhanden?
Sollte der Rechner nicht starten oder bei der Inst. etwas schief gehen, hat man noch die Möglichkeit im Internet zu recherchieren.
Wenn nicht, Linux auf USB-Stick und davon booten und mal damit vertraut machen. Man merkt sehr schnell, ob es zu einem passt oder nicht.
- Hardwareanforderung mindestens Dualcore, 4 GB RAM, 256 GB SSD ( ist mein Backup-Rechner, falls Laptop(Hauptgerät) verreckt).
8 GB RAM sind schon für geschmeidiges Arbeiten sehr gut.
- VOR Inst. alle wichtigen Daten sichern, auch Lesezeichen Browser!
- schalte im BIOS/UEFI Secure Boot aus.
Die Distribution ist für den Anfang erst mal sekundär, entscheidender ist die Benutzeroberfläche (GNOME, KDE, XFCE oder Cinnamon(MINT).
Und genau das ist der feine Unterschied, denn wenn dir die Oberfläche/Bedienung nicht gefällt, dann kannst GNOME,KDE usw. installieren und dann damit arbeiten. Zwar nicht optimal wegen dann zuviel Libs und Abhängigkeiten etc, aber es funktioniert.
Da schon mehrmals erwähnt, ja MINT, ist für den Umsteiger sehr geeignet.
Hier gibt es jedoch 2 unterschiedl. Versionen; Basis Ubuntu und Basis Debian = LMDE. Meine Empfehlung: LMDE(Debian Basis)
=> https://linuxmint.com/download_lmde.php

Grund: Ubuntu hat in der Vergangenheit mehrmals gemeint, Sonderlocken einzuführen (z.B. Mir, jetzt SNAP etc.)
Ubuntu :mad:ist das Microsoft in der FOSS-Welt.

LMDE bei 2 Freunden installiert. Kurze Einweisung (ca. 20 Minuten) , bis heute keine Fragen zu Bedienung/Einstellungen etc. dazu aufgetaucht.
Kommentar von beiden: "Warum bin ich nicht schon früher umgestiegen, Windows ist doch dagegen der allerletzte 💩)
Lies das vorher durch => Entscheidender Punkt und essentiell, nicht an den Windowseigenheiten festhalten!
War für mich am Anfang etwas schwer, das Windowsgedöns aus meinem Kopf zu bringen, und erst als ich mich auf die neue GNU/Linux-Welt voll eingestellt habe, wurde vieles leichter.
Have fun - GNU/Linux rocks 🐧
 
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wird ab demnächst keine Updates mehr erhalten. Die haben nämlich die Hauptentwickler von Collabora rausgeschmissen. Nun bietet Collabora eine kostenlose Suite für Endanwender und nicht nur die kostenpflichtige für Firmen: https://www.collaboraonline.com/de/collabora-office/
Leider , aber anscheinend gab es schon seit 2020 Unstimmigkeiten zwischen der Document Foundation und den LibreOffice Entwicklern und im Hintergrund gab es einen Schlagabtausch zwischen beiden Parteien.
Mehr Details hierzu => https://gnulinux.ch/libreoffice-am-abgrund (Lesezeit 39 Min.)
Wenn Collabora weiterhin eine kostenlose Suite für Privatanwender anbietet , super.
Im Moment bleib ich noch bei LB und warte ab, bis Collabora Office offiziell im Repository auftaucht; 1,2 GB als Flatpak ist mir etwas zuviel. Brauche LB nicht täglich und gefühlt nutze ich ca. 5-10% von LB.
Und wenn Collabora meine Ansprüche erfüllt, wovon ich stark ausgehe (die wichtigsten und fähigsten Entwickler sind nun dort), wird selbstverständlich wieder, wie bisher auch, jährlich eine Spende überwiesen, diesmal jedoch an Collabora.
 
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Nachdem es hier in die Community (und ein bisschen in den Thread) passt: Ich bin heute hierüber gestolpert: https://eco.kde.org/de/ und https://endof10.org/de/
Wer lokale Unterstützung beim Wechsel sucht, findet Events z. B. auf letzterer der beiden Seiten oder aber auch unter https://di.day/de

Ja, so ein Betriebssystemwechsel kostet häufig viel Zeit und je nach Erfahrungslevel und persönlichen Präferenzen vielleicht auch ein paar Nerven. Aber dennoch finde ich den Gedanken schön, die Gelegenheit zu nutzen, ein bisschen mehr auf die Welt zu achten, und vielleicht die ein oder andere grüne Software zu bevorzugen :)

Wer für seine Linux-Distribution eine schöne Desktop-Umgebung sucht: Ich persönlich bevorzuge hier KDE Plasma (https://kde.org/de/). Zum einen, weil es schon von Grund auf gut aussieht, aber auch weil wirklich alles alles einfach anpassbar ist, gerade von letzterem bin ich persönlich ein sehr großer Fan. Desweiteren gefällt mir die grundsätzliche Arbeit und Philosophie dahinter. Das das ganze auch noch die Idee eines deutschen war, ist dann noch ein kleines Kirschchen auf der Sahnehaube. Dazu hat KDE ein rießen Ökosystem.
Aktuell nutze ich KDE neon als Betriebssystem, da es so schön einfach für mich war, etwas tiefer in die KDE-Welt einzusteigen. Dass das ganze auf Ubuntu basiert stört mich dabei aber auch ein bisschen, immerhin kann man ja snap einfach deaktivieren und kommt damit dann auch sehr gut klar. Langfristig freu ich mich aber auf KDE Linux, welches aktuell noch in seinen Kinderschuhen steckt.

Insgesamt gefällt mir aber, dass die Linux-Welt so umfangreich ist, denn da ist wirklich für jede/n was mit dabei. Und wenn man anständige Backups macht, dann ist irgendwann auch das Wechseln des Betriebssystems weniger Akt, wenn man doch mal was neues ausprobieren möchte :)
 
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Viel von dem Aufwand ist auch sich überhaupt bewusst zu machen was man an Daten und Anforderungen an Programme hat. Das sollte man aber generell mal tun, auch ohne OS-Wechsel. Wenn man die Frage "Was wenn mein PC/Handy/wasauchimmer per Blitzschlag in die ewigen Jagdgründe eingeht? " nicht ohne Schweißausbrüche mit "Besorg ich mir was anderes und benutze meine Backups." beantworten kann spielt mit dem Feuer.
Ganz nebenbei hilft dieses Wissen auch zu beurteilen von welchen Konzernen man sich über die Jahre abhängig gemacht hat. Die wenigsten können sich davon komplett freisprechen.