Google Developer Verification

Ich finde man sollte auf AOSP aufbauen. Es ist leichter die Abhängigkeit von Google Diensten aus den Apps zu entfernen als komplett von 0 anzufangen.
Android ist ja nicht schlecht als OpenSource Basis. Man hat nur daraus ein Produkt geschaffen was die Nutzer in ein sehr enges Korsett steckt.
 
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Google hat aber AOSP in der Hand. Was passiert wenn es weiter verkrüppelt wird und immer mehr Funktionalität in die GMS wandert?
 
Wie gesagt: Dann baut man halt ein Replacement in Open-Source. Das ist deutlich besser (und einfacher) als an sailfishOS oder einer Linux-Distribution rumzubasteln.
 
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Google hat aber AOSP in der Hand. Was passiert wenn es weiter verkrüppelt wird und immer mehr Funktionalität in die GMS wandert?
Das glaube ich eher nicht, denn AOSP (Basis für Android) ist in der Hand der Open Handset Alliance . Auch wenn Google ein mächtiger und gewichtiger Partner ist, so sind da auch noch andere "Leichtgewichte" dabei. Geht auch nicht nur um Smartphones, sondern allerlei mobile Gadgets, wenn ich das richtig verstehe.
Klar dürfte sein, dass Google seine Marktmacht gnaden- und rücksichtslos ausnutzen wird, um jedliche aufkommende Konkurrenz (CustomRoms ala iode, GrapheneOs etc.) das Leben so schwer wie möglich zu machen. Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts!;).
Wie gesagt: Dann baut man halt ein Replacement in Open-Source. Das ist deutlich besser (und einfacher) als an sailfishOS oder einer Linux-Distribution rumzubasteln.
Stimmt zum Teil, bei Linux-Distris bin ich bei dir, bei SailfishOS jedoch eher nicht. SFOS wurde Ende 2012 vorgestellt und hat mittlerweile eine kleine Fan-Gemeinde. Ist immer noch ein Nischen-OS ohne nennenswerten Marktanteil, was aber nicht bedeutet, dass es ein "Gebastel" ist. Selbst Android-Apps laufen drauf; mal besser, mal weniger gut. ABER es ist durchaus eine (ernstzunehmende) Alternative.
SailfishOS auf einem Shiftphone 8.x wäre ein "Knaller" ( man wird ja noch träumen dürfen )
my 2 ¢
 
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Ich muss sagen, dass ich Novel schon immer vertraute, sogar zu Zeiten von Novel DOS und immer noch ein begeisterter Tumbleweeduser auf dem Desktop bin. Wenn so eine Software erstmal gut läuft wäre sie eine gute Alternative zu Android und co. Wie ich jetzt auf Suse komme? Ganz einfach: Software ist eine Aufgabe für Spezialisten und ein neues OS schüttelt man sich nicht mal eben schnell aus den Ärmeln. Es war nur so eine Idee, aber Ubuntu touch sollte ja auch schon beinahe marktfähig sein..
 
dass es ein "Gebastel" ist. Selbst Android-Apps laufen drauf
Auch die Linux-Distributionen sind kein "Gebastel" (deine Worte, nicht meine), warum sollten sie auch und Android-Apps laufen da ebenfalls prima.
durchaus eine (ernstzunehmende) Alternative
Ist es eben nicht. Die einzige (ernstzunehmende) Alternative zu Android sind iOS und HarmonyOS. Auch Tizen ist ganz okay, aber ganz sicher kein Betriebssystem mit genauso antiquierter Sicherheitsphilosophie wie Windows, Linux und MacOS. Es gibt Gründe, warum immer weniger Leute einen Desktop-PC nutzen. Sandboxing ist in der heutigen Zeit halt einfach ein Must-Have, um nicht in ständiger Angst zu leben, dass man mit einem Virus infiziert wird.

Derzeit sieht es auch eher so aus, als würde demnächst Android auf allen Plattformen laufen, da ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum interoperablen „UniversalOS“.
 
Android mag zwar aus Sicht Datensicherheit den anderen OS (Windows, GNU/Linux, BSD, MacOS usw.) überlegen sein (Sandboxing), aber aus Sicht Datenschutz ist es mMn. eine einzige Katastrophe / Daten-GAU. Wir werden (unfreiwillig) zu "Datenlieferanten" und zur unmündigen "Überwachungsmasse" degradiert. Gilt für Android! (=Google), aber nicht für CustomROMs (wenn ich das richtig einschätze).
Sorry, aber da verzichte ICH mal etwas auf Datensicherheit und bevorzuge Datenschutz.
CustomROMs ala iode, GrapheneOS, etc. oder SailfishOS sind da ganz anders zu bewerten.
Aber solange die nicht einfach von Tante Frieda/Onkel Fritz zu installieren sind, sofern sie das überhaupt wollen, weil GMaps, GMail etc. ja so "geil" sind, wird das nichts!
Das OS ist nur die Basis, entscheidend sind mMn. die Apps und damit ist dann der Großteil restlos überfordert.
Beispiel: "Ich bin total sicher im Internet unterwegs, hab 3 Virenscanner auf meinem Windows installiert." Wenn ich sowas höre, denke ich mir - oh Herr, lass Hirn regnen :D und "90% of all errors are in front of the monitor"
my 2 ¢
 
ist es mMn. eine einzige Katastrophe / Daten-GAU
Nein: Durch das Sandboxing ist es auch um Längen das datenschutzfreundlichste OS auf dem Markt. Dann noch die Erweiterung der Scopes von GrapheneOS in Android (was ja durchaus partiell umgesetzt/übernommen wurde) und schon hat man ein unglaublich datenschutzfreundliches OS.
Guter Beitrag!
Aber bitte denkt den das das eigentliche Thema ein anderes ist.
Wie sollten die Beiträge, die sich auf dieses Thema beziehen in einen neuen Thread duplizieren / verschieben.
 
Genau deswegen muss man eine Alternative anfangen wie zum Beispiel Linux oder BSD. Wir können uns nicht mehr auf Freiheit von Google verlassen, sogar OSL sehe ich in Gefahr durch immer wieder neue Zwangsverträge.
 
Es gibt keine Zwangsverträge für das reine AOSP. Das steht unter der Apache-Lizenz. Und weil es in den USA keine generelle Widerrufbarkeit von Lizenzen (anders als in Deutschland) gibt, kann man auf einer alten AOSP-Version (derzeit AOSP 16 QPR16) weiterarbeiten/verbessern. Das ist damals mit LineageOS (Community) passiert, als CynagonMod (Firma) sich in die falsche Richtung bewegt hat, ist genauso bei LibreOffice (Community (Foundation)), als OpenOffice (Apache (Foundation)) sich in die falsche Richtung bewegt hat, und ist genauso bei AOSP und Android möglich. Das wird auch bei einem solchen Fall sicher passieren, weil die fähigsten Android-Entwickler derzeit nicht bei der OpenHandsetAlliance/Google, sondern bei GrapheneOS arbeiten. Im kleinen ist es da auch schon passiert, weil die ehemalige Firma Copperhead (Entwickler vom Graphene-Vorgänger CopperheadOS) die Entwickler verloren hat (weil sie eine eigene Foundation, nämlich Graphene aufgemacht haben).
 
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Nein: Durch das Sandboxing ist es auch um Längen das datenschutzfreundlichste OS auf dem Markt.
Diese Ansicht scheint mir etwas kurzsichtig. Der Datenschutz-Verlust geschieht ja nicht (nur/hauptsächlich) auf dem Androidgerät sondern auf den Servern durch die Zusammenführung von Profilen/Profiling und IPs. Isolierung von Software und dern Anwendungsdaten untereinander gibt es auch schon lange konzeptuell auf Linux/ Unix und Windows usw.
 
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Nein, es gibt NOCH keine Zwangsverträge, aber vieles undenkbares in Deutschland gibt es bereits, zum Beispiel Zwangssicherheitslücken für Staatstrojaner, Legalisierung von terroristischen Waffen wie Dronen, doppelt so hohe Steuer auf Haferdrink wie auf Bier.