Wie genau ist das jetzt mit dem Killswitch

oNoise

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1 März 2025
7
Hi, Neuling hier. Hab im März das 8.1 bestellt und seitdem bisschen im Forum gestöbert. Dabei bin ich auf die Kritik gestoßen (der ich zustimme), dass beim 8.0 der Kamera und Mikrofon Killswitch wohl irgendwo im Innern sei und nur mit einer Pinnadel zu betätigen ist, was unpraktisch für den täglichen Gebrauch ist. Meine Frage hierzu: Gibt es ein Bild/Video das genauer zeigt wie man an den Killswitch rankommt?

Ich versteh ehrlich gesagt nicht warum der so tief verbaut sein muss, wenn man da aus versehen mal rankommt wäre das doch nicht das Ende der Welt wenn dann mal kurz Kamera/Mikrofon ausfallen. Oder übersehe ich hier was?
 
Sorry, dachte, dass diese Funktion, die zum erweiterten Stock-Android gehört, von @amartinz Team implementiert wurde. Das hatte nämlich Ben in einem Shift-Talk versprochen, indem sie erklärt hatten, dass ihre Hardware-Killswitches wegen der Wasserdichtigkeit nur im Inneren sein können.
 
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Es gibt auch in Androids AppBerechtigungen die Möglichkeit Anwendungen den Zugang zum Mikrophon und zur Kamera zu entziehen oder zu beschränken auf aktive Anwendungen im Vordergrund die gerade im Gebrauch sind als Möglichkeit.
 
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Danke das Du es ansprichst @Silva - ich habe mich gestern auch gefragt in wie weit z.B. eine solche Blocker App da besser/sinvoller sein sollte/könnte, als wenn ich den Apps den Zugriff auf Mikro und Kamera im Berechtigungsmanager entziehe.
(Das stell ich einmal ein wie ich es gern habe und fertig)
 
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Schade, aber danke für deine Rückmeldung. So wichtig ist es mir nicht, als dass ich groß enttäuscht wäre :)
 
Dürfen die Killswitches während Android aktiv ist auf ON/OFF gesetzt werden oder muss das SP ausgeschaltet sein?
Ich frage vorsichtshalber nach, nicht das es bei ON/OFF im eingeschalteten Zusatnd irgendwie intern einen elektr. Kurzschluss gibt.
Hab lange genug auf das SP gewartet;) und möchte es nicht unnötig durch mein Unwissen "schrotten"
( die Symbole für Mikrofon/Kamera hätte man vielleicht farblich markieren können, so sind sie schon schwer erkennbar)
 
Hi. Beide Schalter können während des Betriebs betätigt werden. Beim Mikrofon lässt sich der Killswitch während der Benutzung aktivieren bzw. deaktivieren. Wenn man den Killswitch der Kamera einschaltet, muss man danach lediglich die App neu starten.
 
Hallo zusammen. Ich habe heute mein SP8.1 ausgepackt, und musste feststellen, dass die Hardware-Killswitches nur sehr umständlich umgeschaltet werden können, also Akkudeckel abnehmen und dann die winzigen Schalter umlegen. Ich habe das SP um August 2024 vorbestellt, und da wusste ich noch nicht wie die Killswitches implementiert werden. Dass das aber so umständlich werden wird, hatte ich nicht gedacht.

Dass die Hardware-Killswitches alltagstauglich sind, war für mich zusammen mit den langen Updates und der einfachen Reparierbarkeit des Smartphones unter den TOP 3 Kriterien. Wenn nicht sogar Priorität 1. Leider muss ich das so wahrscheinlich zurücksenden :(

Vielleicht wirds ja beim Shiftphone 9 dann alltagstauglicher implementiert :)
 
Vielleicht wirds ja beim Shiftphone 9 dann alltagstauglicher implementiert :)
moin,
alles bisher deutet nicht darauf hin. der ursprüngliche gedanke war und ist auch nicht, diese häufig zu benutzen, sondern nur in sehr speziellen situationen, und grundsätzlich mehr macht über das eigene handy zu haben (ich persönlich finde sie tatsächlich bisschen quatschi, gehe davon aus, dass ich sie niemals nutzen werden, wie wsl 99% alle nutzer).
um ggf. das zurückschicken zu vermeiden: für was musst du im alltag diese switches denn so häufig bedienen?
 
Das ist etwas ,dass ich absolut nicht nachvollziehen kann.

Ich habe das SP um August 2024 vorbestellt
Seither wurden die Kill Switches in ShiftTalks und hier im Forum (seit der Auslieferung der ersten Geräte im September 2024) mehrfach besprochen, gezeigt und erklärt.
Die Probleme & Verzögerungen in der Auslieferung haben also echt mehr als genug Zeit mit sich gebracht um sich über die Kill Switches zu informieren.

Für den schnellen und häufigen Gebrauch sind die ,wie @Roever bereit geschrieben hat ,nicht gedacht. Dafür sind eher die Software Kill Switches in den Schnelleinstellungen.
 
für was musst du im alltag diese switches denn so häufig bedienen?
Wofür ist egal. Für mich ist wichtig, dass ich die Kamera und das Mikrofon schnell einschalten kann (z. B. Schieber am Rand) wenn ich sie brauche. Z. B. Telefonat oder schnell mal nen besonderen Moment aufnehmen.

Die Probleme & Verzögerungen in der Auslieferung haben also echt mehr als genug Zeit mit sich gebracht um sich über die Kill Switches zu informieren.
Ja das stimmt, ich sag ja auch nicht dass wer anders dafür schuld ist. Das hab ich wohl selbst verpennt und bin einfach davon ausgegangen, dass es alltagstauglich sein wird, weil sie sonst für die meisten unnötig sind.

Software Killswitches sind mir nicht sicher genug. Dafür bin ich zu Paranoid :D
 
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Wofür ist egal. Für mich ist wichtig, dass ich die Kamera und das Mikrofon schnell einschalten kann (z. B. Schieber am Rand) wenn ich sie brauche. Z. B. Telefonat oder schnell mal nen besonderen Moment aufnehmen.


Ja das stimmt, ich sag ja auch nicht dass wer anders dafür schuld ist. Das hab ich wohl selbst verpennt und bin einfach davon ausgegangen, dass es alltagstauglich sein wird, weil sie sonst für die meisten unnötig sind.

Software Killswitches sind mir nicht sicher genug. Dafür bin ich zu Paranoid :D
da hilft wsl auch auf lange sicht nur ein sticker ;) oder ne gedruckte hülle mit kamera klappe 🤷‍♀️
 
dass ich die Kamera und das Mikrofon schnell einschalten kann (z. B. Schieber am Rand) wenn ich sie brauche. Z. B. Telefonat
Das würde in der Praxis vermutlich eh nicht ganz so funktionieren ,wie du es dir vorstellst. Zumindest nicht wenn du angerufen wirst.
Angenommen der Killswitch ist aktiv ,ein Anruf kommt und du deaktiviert den Kill Switch ,dann müsstet du die Telefon App erstmal wieder schließen und neu starten ,bevor die App die Änderung überninmt.

Software Killswitches sind mir nicht sicher genug. Dafür bin ich zu Paranoid :D
OK das ist natürlich nicht ganz unberechtigt aber auf die Software Kill Switches und den Berechtigungsmanager kann man sich durchaus ein wenig verlassen ,zumindest wenn man selbst auch darauf achtet ,was man sich überhaupt für Zeug auf das Handy lädt 😉
 
und da wusste ich noch nicht wie die Killswitches implementiert werden. Dass das aber so umständlich werden wird, hatte ich nicht gedacht.
Doch diesen Umstand hat Shift in den ersten Shift-Talks (Anfang oder Mitte 2023) gebetsmühlenartig wiederholt.
,zumindest wenn man selbst auch darauf achtet ,was man sich überhaupt für Zeug auf das Handy lädt
Nein: Der einzige Punkt, warum man die lieber nutzen möchte, ist prozessorseitig zu suchen. Und da gibt es durchaus einige Kommunikationsfunktionen des Chips mit Qualcomm für den GPS Almanac und den Qualcomm GNSS Assistance Service (wenn ich es richtig im Kopf habe, meinen einige Aluhutträger, dass es zusätzlich wohl theoretisch möglichen Fernzugriff gibt). Außerdem gibt es die Software, die an die OEMs gegeben wird, um prozessorseitig ein gebricktes Gerät zu retten. Und bei all diesen Funktionen gab es wohl in der Vergangenheit (und auch Januar 2026) durchaus Lücken, die womöglich Backdoors waren. Wie du merkst, ich bin da nicht so ganz tief drin, weil ich mich bisher kaum damit beschäftigt habe.
Wenn Software über das OS Zugriff auf das Berechtigungssystem gained, musst du eigentlich (es gibt natürlich immer Ausnahmen) vorher schon dein Smartphone gerootet haben.
 
Ich finde die Anordnung der Killswitche gut, sogar optimal. So kann jede/r sehen (z.B. Meeting), dass Mikrofon/Kamera ausgeschaltet sind bzw. werden. Man hat weiterhin Zugriff auf die Informationen, die am Smartphone sind und erst nach verlassen des Meetings wird wieder aktiviert. Für jede/r vollkommen nachvollziehbar und vertrauenswürdig.
Ein (Schiebe)Schalter außen kann unbemerkt auf ON gesetzt werden und fällt kaum auf. Wäre für meine Begriffe weniger vertrauenswürdig.
Das Shiftphone kommt der Empfehlung von Edward S. sehr nahe ( irgendwo gelesen, er würde ein Pixel mit GrapheneOS und ab-/ausgelöteten Micro/Kamera nehmen ( z.B. https://shop.nitrokey.com/shop/nitrophone-5-723#attr=1507,1510,1512))
Damit ist man halt dann dauerhaft eingeschränkt bzw. fixiert, denn raus ist raus.
Man kanns halt keinem Recht machen ;) Das Shiftphone ist schon wesentich flexibler(y)
my 2 ¢
 
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Das Shiftphone kommt der Empfehlung von Edward S. sehr nahe (irgendwo gelesen, er würde ein Pixel mit GrapheneOS und ab-/ausgelöteten Micro/Kamera
Edward Snodens wichtigster Punkt war aber die Sicherheitshardware des Pixels. Und das SHIFTphone 8 ist davon Welten entfernt und deshalb auch nicht mit GrapheneOS kompatibel. Das hat sich übrigens Shift auch bereits auf die Bucket-List für das SHIFTphone 9 geschrieben: So sichere und aktuelle Sicherheitshardware verwenden, dass GrapheneOS möglichst lange das SHIFTphone unterstützen kann. Vielleicht setzt man da dann auch auf eine serielle Reihenschaltung, bei den vier Kill-Switches, zwei innen für wichtige Meetings und zwei außen, um im Alltag einfach hardwareseitig die Funktionen abdrehen zu können, verwendet werden. Dann wären beide Use Cases abgearbeitet. Allerdings ist das natürlich auch ein Kostenpunkt.
 
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wenn ich es richtig im Kopf habe, meinen einige Aluhutträger, dass es zusätzlich wohl theoretisch möglichen Fernzugriff gibt
Da wird wohl gemeint sein, dass bei hochintegrierten SoCs mit Modem dort dann im Baseband eine eigene Firmware und im wesentlichen auch ein eigener Prozessor läuft. Man hat dann keinen Einfluss darauf was der tun kann und theoretisch könnte so ein integrierter Basebandprozessor Vollzugriff auf den Arbeitspeicher des Gerätes haben und Remotezugriffe erlauben. Das würde natürlich jegliche Verschlüsselung instantan umgehen und dementsprechend wichtig ist bei so einem SoC ausreichend Vertrauen in den Hersteller des SoC. Der muss einfach erstens die Bereiche sauber trennen und zweitens nicht für dritte (oder überhaupt) Backdoors oder fiese Bugs einbauen. Eine andere Möglichkeit hat man da nicht. PinePhone und das Librem 5 haben externe Modems, mit einem Sack voll Probleme (Stromverbrauch, Stabilität, Software-Support, Zuverlässigkeit) kämpfen. Da kann man immerhin sicher sein, dass diese Modems keinerlei Zugriff auf den RAM des Hauptprozessors haben, weil die Dinger nur über USB oder sogar nur eine serielle Schnittstelle angesprochen werden. Da hat der Hauptprozessor die volle Kontrolle darüber was da an Informationen ins Modem geht. Beim PinePhone läuft ein komplettes Linux mit einem ADB im Modem. Da kann man mittlerweile ein Custom-Linux-Image einspielen, dass einge Probleme behoben hat und per ADB shell dort im Modem herumfuhrwerken. Deswegen können die beiden auch das Modem per echtem Killswitch aus dem Spiel nehmen.
 
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Edward Snodens wichtigster Punkt war aber die Sicherheitshardware des Pixels. Und das SHIFTphone 8 ist davon Welten entfernt ...
Richtig. Ab Pixel 3 kam der Titan-M-Chipsatz zum Einsatz (lt. Wikipedia). Meines Wissens nach Alleinstellungsmerkmal der Pixel-Reihe. Möglich, dass andere Hersteller nachziehen, könnte aber auch eine Frage von Copyright/Lizenzen/Preis etc. sein :unsure: und Google hat sowas als einziger im Portfolio.
Für meinen persönlichen Bedarf/Nutzung i.M. nicht so relevant. Ich lege mehr Wert auf Datenschutz(abgreifen persönl.Daten, Tracking, Profilbildung, unfreiwilliger Datenlieferant) als auf Datensicherheit(Hardware, geschützte Speicherereiche usw).
Jede/r hat so seine Präferenzen.
my 2 ¢

edit:
Ich denke, es geht hier weniger um seinen eigenen Schutz, sondern vielmehr um Schutz/Vertrauenswürdigkeit im Business, z.B. bei Meetings. Ich glaube hier im Forum gelesen zu haben, dass eine kleine Fa. für seine Mitarbeiter mehrere Shiftphones mit einer bestimmten Funktion(Fingerabdruck? weiß nicht mehr so genau) angefragt hat.

Es soll Firmen geben, die verlangen bei vertraulichen Meetings, dass private Smartphones vor Beginn abgegeben werden. Die sind dann außerhalb des Raumes und dürfen dann bei Ende wieder in Empfang genommen werden.
Hintergrund dürfte sein, dass Lieschen Müller/Onkel Fritz auf alles tappt, was bis 3 nicht auf den Bäumen ist . Links von Schadsoftware kommen gerne über Social Media und Messenger rein. Ohne brain.apk zu aktivieren ;)wird dann einfach installiert und Warnungen gerne übergangen, tapp-tapp-tapp und die Spyware ist installiert. Tracking, Daten absaugen, Kamera und Mikro ein-/ausschalten usw. Halt der ganze Schweinskram, den es da so gibt.
Im Business ein vollkommenes NO-Go. Schäden durch Cyberspionage geht mittlerweile in die Milliarden pro Jahr!
Deshalb sind meistens private Smartphones für geschäftl. Aufgaben untersagt und es wird ein von der Firma gemanaged Device zur Verfügung gestellt.
Und , als Beispiel, nächster Termin für Folgemeeting xxx .... hmm, da hab ich doch einen wichtigen Termin oder doch nicht ?(Hochzeit der Tochter oder Arzttermin oder oder ... ) und dann ist es schon praktisch, wenn man sein eigenes Smartphone als "extended brain" zur Hand hat:)
my 2 ¢
 
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Wofür ist egal. Für mich ist wichtig, dass ich die Kamera und das Mikrofon schnell einschalten kann (z. B. Schieber am Rand) wenn ich sie brauche. Z. B. Telefonat oder schnell mal nen besonderen Moment aufnehmen.


Ja das stimmt, ich sag ja auch nicht dass wer anders dafür schuld ist. Das hab ich wohl selbst verpennt und bin einfach davon ausgegangen, dass es alltagstauglich sein wird, weil sie sonst für die meisten unnötig sind.

Software Killswitches sind mir nicht sicher genug. Dafür bin ich zu Paranoid :D
Wen du so Paranoid bist, frage ich mich, warum du überhaupt ein Smartphone hast? ;)